Juni 2026
SHA-Talente prägen den QHL-Playoff-Final
Im Playoff-Final der QHL standen sich zahlreiche Spieler gegenüber, die ihre Ausbildung an der Suisse Handball Academy (SHA) absolviert haben. Ein starkes Zeichen dafür, wie nachhaltig die Academy junge Talente entwickelt und auf den Spitzenhandball vorbereitet.

Beim siegreichen HC Kriens-Luzern gehörte unter anderem On Langenick zu den prägenden Figuren. Der Rückraumspieler war während fünf Jahren vollumfänglich Teil der SHA und absolvierte parallel zu seinem intensiven Trainingspensum erfolgreich seine Lehre zum Hochbauzeichner. Im Final stellte er seine hervorragende Technik eindrücklich unter Beweis und erzielte 12 Tore bei 13 Versuchen.
Ebenfalls auf Seiten von Kriens-Luzern überzeugte Luca Sigrist. Er absolvierte während knapp eineinhalb Jahren eine Teillösung an der SHA, besuchte daneben die Sportschule Luzern und wurde bei der SG Pilatus gezielt gefördert.

Auf Seiten der Kadetten Schaffhausen standen mit Lucas Meister, Dimitrij Küttel, Yari Prince und David Hrachovec gleich vier weitere Spieler im Final, die ihre handballerische Ausbildung hauptsächlich an der SHA erhalten haben.

Die Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Academy: Die SHA-Spieler erzielten zusammen knapp 30 Prozent aller Finaltore, stellten aber nur etwas mehr als 15 Prozent der eingesetzten Spieler. Damit zeigen die Academy-Absolventen auch auf höchstem Schweizer Aktivniveau, dass sie überdurchschnittlich oft Verantwortung übernehmen und den Unterschied ausmachen können.

Der QHL-Playoff-Final wurde damit auch zu einer eindrücklichen Bühne für die Nachwuchsarbeit der Suisse Handball Academy.

SHA-Spieler erzielten zusammen knapp 30 Prozent aller Finaltore.